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Yachtcharter Ostsee ankern vor Tunoe

Seemannschaft für den Ostseetörn - Ankern

Letzten Sommer vor Vlieland war es soweit:

Der Hafen der kleinen westfriesischen Insel war bereits mittags wegen Überfüllung geschlossen, vor dem Hafen hatte sich bereits ein dicht belegtes Ankerfeld gebildet, keine Viertelmeile weiter lagen die holländischen Traditionsschiffe mit ihren aufgeholten Seitenschwertern im Watt hoch und trocken.

Ich war einhand unterwegs, der nächste erreichbare Hafen zu weit entfernt, kurzum – nun musste ich zum ersten Mal in meiner über zwanzigjährigen Seglerkarriere unfreiwillig vor Anker gehen.

Abgesehen von dieser Ausnahme ankere ich nämlich sehr gern.

Natürlich liebe ich es, neue Häfen zu entdecken. Trotzdem würde mir eine wichtige Facette des Segelsports fehlen, könnte ich nur von einem Hafen zum nächsten segeln. Nicht nur das Rangiroa Atoll Französisch Polynesiens hätte ich so nie erkunden können, allein die Aussicht auf den nächsten Ankerstopp in der Dyvig, oder vor Troense in der Dänischen Südsee, weckt bei mir große Vorfreude auf die nächste Saison.

Mit einer Yacht vor Anker zu liegen ist ruhiger, man könnte auch sagen, exklusiver, als in einer überfüllten Marina während der Sommerferien als vierter im Päckchen zu liegen. Und weil zum entdecken natürlich der Landgang gehört, chartere ich zur Yacht auch konsequent immer das Beiboot mit.

So kann ich neben den großartigen Häfen der westlichen Ostsee auch ihre Ankerbuchten entdecken. Der Unterhaltungswert des Schlauchbootes für Kinder ist sowieso unbezahlbar.