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IDEC MACIF

Route du Rhum

Altmeister schlägt Top-Favorit:

Joyon fängt Gabart kurz vor dem Ziel in der Flaute ab Nach nur 7 Tagen 14 Stunden 21 Minuten hat die französische Hochseelegende Francis Joyon in der Nacht zum Montag die Ultime-Klasse der Route du Rhum gewonnen. Auf dem 3500 Seemeilen langen Kurs schlug er mit seiner "IDEC Sport" den seit dem Start konstant führenden 35-jährigen Vendée Globe-Gewinner Francois Gabart ("MACIF") im Flauten-Krimi vor Pointe-à-Pitre / Guadeloupe mit nur sieben Minuten Abstand.

Damit haben sowohl der 62-jährige Sieger, als auch der so knapp geschlagene Zweite den Rekord aus dem vorigen Rennen von vor vier Jahren unterboten.

Den hat der bisherige Rekordhalter Loick Peyron indes auch nicht ernsthaft verteidigt: Mit seinem 31 Fuß kurzen quietschgelben Trimaran "Happy" hatte er nie die Absicht, den Maxi-Trimaranen der Ultime-Klasse gefährlich zu werden, sondern segelt sein ganz eigenes "Vintage"-Rennen auf den Spuren seines Mentors Mike Birch, auf dem Schwesterschiff von dessen 1978 siegreicher "Olympus Photo". Birch war es auch, der als Einziger in der Geschichte des Rennens einen noch knapperen Sieg davon getragen hatte: Nur 90 Sekunden trennten ihn in der allerersten Route du Rhum vom zweiten Platz.

Während Joyon den Rekord von Peyron damit in die Geschichtesbücher verbannt hat, ist das schnellste Boot auf der "Rum-Route" indes das gleiche geblieben: Hinter "IDEC Sport" verbirgt sich keine geringere, als die ex-"Banque Populaire", das Siegerschiff von 2014.