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2002 Zieleinlauf Kiel

The Ocean Race - Regatta 2021/22

20 Jahre nach Illbruck: Boris Hermann will das Ocean Race gewinnen

Im November 2020 plant Deutschlands erfolgreichster Hochseesegler Boris Herrmann, bei der härtesten Solo-Regatta nonstop um die Welt, der Vendée Globe, zu starten.

Doch damit nicht genug: Im Anschluss will Herrmann in der 14. Auflage 2021/22 auch eine Crew um die Welt führen. In drei Jahrzehnten Vendée Globe-Geschichte hat es noch nie ein Deutscher an die Startlinie geschafft, trotz ambitionierter Projekte von Wolfgang Quix und Jörg Riechers.

Anders beim Ocean Race: Die Walross III, das Vereinsschiff des Akademischen Segler-Vereins Berlin hielt schon 1982 die deutsche Flagge im damaligen Whitbread Round the World Race hoch, wenn auch unter ihrem Buchtitel gewordenen Motto „nichts wie hinterher“ 

Die zweite deutsche Yacht in der Geschichte des Rennens dagegen, die Leverkusener Illbruck gewann 2002 das Volvo Ocean Race überlegen.

An diesen Erfolg will Boris Hermann mit seinem Team Malizia nun zwanzig Jahre später anknüpfen. Der 38-Jährige und sein Team sind für das bekannteste Mannschaftsrennen um die Welt unter dem neuen Namen „The Ocean Race“ offiziell gemeldet. "Das Volvo Ocean Race wurde zur Legende und gehört neben der Vendée und dem America‘s Cup sowie den Olympischen Spielen zu den 'großen Vier' im Segeln. Nun heißt es The Ocean Race und ist damit auch für unseren deutschen Automobilpartner BMW potenziell attraktiv", sagt Herrmann.

Brisant: Nachdem die letzte deutsche Teilnahme am Rennen um die Welt zwanzig Jahre her ist, könnten nun erstmals sogar zwei Yachten aus Deutschland gleichzeitig starten. Denn auch das Offshore Team Germany (OTG), das sein Boot in vier Tagen in Kiel taufen wird, plant die Teilnahme am Ocean Race. Gestartet wird im Herbst 2021 in Alicante, das Ziel liegt im Sommer 2022 in Europa.